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Brille und Kontaktlinsen: Wie viel übernimmt die Krankenkasse?

Eine Brille ist nicht nur ein Accessoire, sondern fast immer eine Notwendigkeit. Trotzdem übernimmt die obligatorische Grundversicherung für Erwachsene keinen Beitrag mehr.

Denn Fehlsichtigkeit wird nicht als Krankheit eingestuft. Eine Ausnahme sind krankheitsbedingte Veränderungen der Sehkraft. Wurden diese zum Beispiel durch Diabetes verursacht, oder unmittelbar nach einer Augenoperation wie der Graue Star, bezahlt die Grundversicherung pro Augenseite 180 Franken an die ärztlich verordnete Sehhilfe.

Bei Kindern sieht es hingegen anders aus, sie brauchen häufig neue Gläser. Bei ihnen beteiligt sich die Grundversicherung mit 180 Franken pro Jahr an den Kosten für Brillengläser oder Kontaktlinsen bis zum 18. Lebensjahr. Dafür braucht es aber zwingend eine Verordnung vom Augenarzt – ohne diese vergütet die Grundversicherung nichts.

Zusatzversicherungen übernehmen meistens auch einen Anteil an neue Brillengläser. Die Zusatzversicherung AGRI-spezial der Agrisano vergütet, nebst vielen anderen Leistungen, bis 200 Franken alle zwei Jahre für Brillengläser oder Kontaktlinsen, ohne Rezept vom Augenarzt. Auch wer seine Brille aus Spargründen im Ausland besorgt, erhält diesen Beitrag.

Die landwirtschaftlichen Versicherungsberatungsstellen, die den kantonalen Bauernverbänden angegliedert sind, oder der Beratungsdienst der Agrisano in Brugg sind Ihnen bei Fragen zu den Agrisano Grund- und Zusatzversicherungen gerne behilflich.

Peter Fluder
Leiter Kommunikation und Zentrale Dienste
Agrisano