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Die richtige Taggeldversicherung wählen

Eine Taggeldversicherung schützt bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft vor Einkommensverlusten. Als Selbständigerwerbende sind Landwirte nicht einer obligatorischen Taggeldversicherung unterstellt.

Der freiwillige Abschluss ist hingegen sehr empfehlenswert. Dank dieser Versicherung kann beispielsweise ein Betriebshelfer finanziert und die Weiterführung des Betriebes kurz- bis mittelfristig gewährleistet werden.

Die Wahl der Taggeldhöhe muss bedarfsgerecht sein. Bei einer Unterdeckung, also einer zu geringen Taggeldhöhe, können finanzielle Einbussen entstehen, weil zum Beispiel die Kosten für einen Betriebshelfer nicht vollständig gedeckt sind. Eine Überdeckung hingegen kann zu Kürzungen des versicherten Taggeldes führen, denn Anspruch auf eine Taggeldleistung besteht nur, wenn kein Versicherungsgewinn erwächst.

Was macht eine gute Taggeldversicherung aus?

  • Die Prämien erhöhen sich nicht periodisch. Es wird ein Tarif aufgrund des Eintrittsalters erhoben.
  • Im Schadenfall verzichtet der Versicherer auf sein ihm gesetzlich zustehendes Kündigungsrecht. Dies bewahrt den Versicherten davor, dass er nach einem Schadenfall keine Taggeldversicherung mehr hat.
  • Im Erwerbsalter ist der Vertrag nicht befristet.
  • Die vereinbarte Wartefrist wird, unabhängig von der Ursache für die Arbeitsunfähigkeit, innerhalb von 365 Tagen nur einmal angerechnet.

Die Agrisano bietet Betriebsleitern sowie ihren mitarbeitenden Familienangehörigen mit der kombinierten Kranken- und Unfalltaggeldversicherung AGRI-revenu eine optimale Versicherungslösung an. Die Berater der landwirtschaftlichen Versicherungsberatungsstellen, die den kantonalen Bauernverbänden angegliedert sind, oder der Beratungsdienst der Agrisano in Brugg, sind Ihnen bei Fragen zum Versicherungsschutz gerne behilflich.

Claudia Güntert
Agrisano Stiftung
Tel. 056 461 78 78