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Die Schweiz ist sportlich

Die Schweizer Bevölkerung wird immer sportlicher: In den letzten sechs Jahren hat die Zahl der Freizeitsportler weiter zugenommen.

Gleichzeitig gibt es markant weniger Personen, die gar keinen Sport machen. Das zeigt eine neue, repräsentative Studie des Bundesamts für Sport, an der mehr als 12 000 Personen teilgenommen haben.

Mehr als die Hälfte der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren zählt sich zu den sehr aktiven Sportbegeisterten. Vor allem Frauen und Personen in der zweiten Lebenshälfte sind sportlicher geworden. Der Anteil der sehr aktiven Senioren von 65 bis 74 Jahren ist gleich hoch wie der Anteil bei den 15- bis 24-Jährigen. Gar keinen Sport betreiben nur noch 16 Prozent der Einwohner, gegenüber von 26 Prozent bei der letzten Studie 2014.

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen Wandern, Radfahren, Schwimmen, Skifahren und Joggen. Wandern hat seit der letzten Studie nochmals vermehrt zugelegt und gehört in allen Altersgruppen zu den meist ausgeübten Sportarten. Auch Yoga und Tanzen haben deutlich mehr Aktive, und Sportvereine sind nach wie vor beliebt: 22 Prozent der Erwachsenen sind Mitglied in einem Sportverein, besonders in den ländlichen Gebieten.

Aber auch ohne Sport kann man die Bewegungsempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit erfüllen, und Sport garantiert noch kein bewegtes Leben. In der Studie wurde denn auch nach Bewegungsaktivitäten im Alltag gefragt, bei der Arbeit und in der Freizeit. Genügend Bewegen kann man sich ebenso im Garten oder im Haushalt – beim Schneeschaufeln, Fensterputzen oder Heuen sogar überaus intensiv. Gerade in der Landwirtschaft, wo man von Haus aus viel Bewegung hat, kann man auch ohne Sport gut trainiert sein.

Christian Scharpf
Geschäftsleiter
Tel. 056 461 71 11