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Positives Ergebnis und tiefe Verwaltungskosten

Die Agrisano Stiftung und ihre beiden AG (Agrisano Krankenkasse AG und Agrisano Versicherungen AG) haben das Geschäftsjahr 2020 mit einem positiven Ergebnis von 30,2 Mio. CHF abgeschlossen.

Mit Ausnahme bei der obligatorischen Krankenversicherung verzeichnen sie in den übrigen Versicherungssparten ein Wachstum. Die Verwaltungskosten liegen weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Der Stiftungsrat der Agrisano Stiftung kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er erfreut sich an einer kernge-sunden und solid finanzierten Agrisano. Als Unternehmensstiftung und als solche Eigentümerin der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG weist sie einen stabilen Versichertenbestand aus. Bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung hat die Agrisano im Vergleich zum Vorjahr Kunden verloren, zählt aber immer noch knapp 145 000 Versicherte. Über 90 Prozent der Abgänge sind Personen, die nicht aus dem landwirtschaftlichen Umfeld stammen und somit auch nicht vom Gesamtpaket der Beratungs- und Versicherungsleistungen profitieren können. Zugelegt hat die Agrisano bei den speziell für die landwirtschaftliche Bevölkerung konzipierten Zusatzversicherungen, dessen bäuerliches Kollektiv nunmehr 78 200 versicherte Bäuerinnen und Bauern zählt.

Das Geschäftsergebnis der Agrisano Stiftung weist einen Gewinn von rund 1,3 Mio. CHF aus. Bei der Agrisano Versicherungen AG beträgt der Gewinn 7 Mio. CHF. Auch die Agrisano Krankenkasse AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und schliesst bei einem Prämienvolumen von 476,1 Mio. CHF mit einem Gewinn von 21,9 Mio. CHF ab. Dieses deutlich positive Ergebnis ist vor allem auf den Anlageerfolg von 28,2 Mio. CHF zurückzuführen, denn die obligatorische Krankenpflegeversicherung selbst weist ein negatives Betriebsergebnis von minus 3,5 Mio. CHF aus, was der Vorgabe des BAG eines ausgeglichenen Resultates entspricht. Der Gewinn wird den Reserven zugewiesen und kommt so vollumfänglich den Versicherten zugute.

Das Eigenkapital ist bei allen drei Unternehmungen stabil kapitalisiert, was das solide finanzielle Rückgrat der Agrisano bestätigt. Besonders hervorzuheben sind die im Branchenvergleich sehr tiefen Verwaltungskosten. Die Pro-Kopf-Ausgaben in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung betragen nur 134,50 Franken pro versicherte Person. Die Verwaltungskosten der Agrisano sind somit im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht gesunken und liegen deutlich unter dem schweizerischen Durschnitt von 172 Franken (2019).
Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Agrisano konsequent auf die landwirtschaftliche Bevölkerung. Dadurch sind die Prämien unterdurchschnittlich. Der Grund liegt im selbstverantwortlichen Handeln der Landwirtinnen und Landwirte. «Sie haben eine geringere Anspruchsmentalität», sagt Francis Egger, Präsident der Agrisano Stiftung. «Sie gehen nur zum Arzt, wenn es wirklich nötig ist». Und für die Agrisano Stiftung und deren Aktiengesellschaften steht fest: «Auch 2021 setzen wir uns zum Wohle der landwirtschaftlichen Bevölkerung ein», sagt Geschäftsführer Christian Scharpf und betont: «Dies erst recht in dieser speziellen Zeit, denn die Corona-Krise betrifft auch die Landwirtschaft und somit unsere Kunden, denen wir weiterhin den besten Service bieten möchten».

Die Geschäftsberichte der Agrisano Stiftung, der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG sind im Internet unter www.agrisano.ch aufgeschaltet.

Francis Egger, Präsident
Christian Scharpf, Geschäftsführer
Peter Fluder, Leiter Kommunikation und Zentrale Dienste