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Sicheres Vergnügen im Schnee

Seit den 1970er-Jahren hat sich das Verletzungsrisiko beim Schneesport fast halbiert.

Das ist vor allem auf die bessere Ausrüstung und die besser präparierten Pisten zurückzuführen. Trotzdem gibt es immer noch jedes Jahr Tausende von Unfällen auf und abseits der Piste. Gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung verletzen sich pro Jahr schätzungsweise 65 000 in der Schweiz wohnhafte Ski- und Snowboardfahrer. Skifahrer verletzen sich mehrheitlich an Knien und Unterschenkeln, Snowboarder tragen eher Verletzungen an Handgelenken und Vorderarmen davon. Die meisten Unfälle sind selbstverursacht, nur 8 Prozent aller Unfälle auf der Piste sind Kollisionen mit Menschen oder Gegenständen.

Schon wenige Verhaltensregeln tragen dazu bei, das Unfallrisiko auf der Piste zu verringern: Die Ausrüstung regelmässig warten lassen, sich rücksichtsvoll verhalten, die Geschwindigkeit dem Können anpassen, Signalisationen beachten und einen Helm tragen. Ein paar Aufwärm- und Dehnübungen beugen Zerrungen vor. Für alle Sportler auf Schneesportabfahrten und Sonderanlagen gelten die zehn Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes FIS. Die Schweizerische Kommission für Unfallverhütung auf Schneesportabfahrten (SKUS) ergänzt die FIS-Regeln mit Richtlinien in Snowparks. Auf deren Website www.skus.ch sind die FIS-Regeln und SKUS-Richtlinien zu finden. Wer gegen diese verstösst und einen Unfall mit Schadenfolge verursacht, muss mit zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Für Freerider, Schneeschuhläufer und Tourengänger stellen vor allem Lawinenabgänge eine Bedrohung dar. Die Website www.whiterisk.ch stellt auf interaktive Art umfassendes Wissen über Lawinen bereit.

Trifft doch ein Schadenfall ein, können Agrisano-Versicherte diesen mit dem entsprechenden Formular melden.

Patrik Hasler-Olbrych
Leiter Kommunikation und Zentrale Dienste
Tel. 056 461 71 11