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Umweltabgaben – der Abzug auf der Prämienrechnung

2021 wird die Schweizer Bevölkerung wiederum Geld aus den Erträgen der Umweltabgaben erhalten: pro Kopf 87.- Franken. 2021 wird die Schweizer Bevölkerung wiederum Geld aus den Erträgen der Umweltabgaben erhalten: pro Kopf 87.- Franken.

Für die Verteilung der Umweltabgaben sorgt das Bundesamt für Umwelt via Krankenversicherer. Damit wird sichergestellt, dass alle Einwohner von der Rückverteilung profitieren, denn die Grundversicherung ist für alle obligatorisch.

Ein Teil des Geldes stammt aus der CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas, die einen bedeutenden Teil der klimaschädigenden Emissionen in der Schweiz verursachen. Der andere Teil basiert auf der VOC-Abgabe. Die flüchtigen organischen Verbindungen werden zum Beispiel für die Reinigung von Metallen oder in Farben und Lacken eingesetzt und sind unter anderem mitverantwortlich für die hohen Ozonwerte im Sommer. Diese beiden Lenkungsabgaben sind marktwirtschaftliche Instrumente zur Umsetzung der Umweltpolitik. Indem der Bund Abgaben auf umweltbelastende Stoffe erhebt, schafft er einen Anreiz, sparsamer damit umzugehen. Wer wenig solche Stoffe verbraucht, erhält unter dem Strich mehr zurück, als er an Abgaben bezahlt hat – und schont erst noch die Umwelt.

Die CO2-Abgabe wird anteilmässig an Bevölkerung und Wirtschaft verteilt, die VOC-Abgabe vollumfänglich an die Bevölkerung. Insgesamt erhält die Bevölkerung 753 Millionen Franken (639 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe und 114 Millionen Franken aus der VOC-Abgabe).

Auch die Agrisano wird ihren Versicherten den Betrag von 87.- Franken auf der Prämienrechnung 2021 für die obligatorische Krankenpflegeversicherung in Abzug bringen. Die Rückerstattung erfolgt pro rata, das heisst, gemäss der gewünschten Zahlungsart.

Patrik Hasler-Olbrych
Leiter Kommunikation und Zentrale Dienste
Tel. 056 461 71 11