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Wachstum, Gewinn und tiefe Verwaltungskosten

Die Agrisano Stiftung und ihre beiden AG (Agrisano Krankenkasse AG und Agrisano Versicherungen AG) haben das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis von 24,9 Mio. CHF abgeschlossen. Sie verzeichnen in allen Versicherungssparten ein Wachstum. Zudem liegen die Verwaltungskosten deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Der Stiftungsrat der Agrisano Stiftung tagte heute in Solothurn und erfreute sich einer kerngesunden Agrisano. Als Unternehmensstiftung und als solche Eigentümerin der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG weist sie erneut ein positives Versichertenwachstum aus. Der Zuwachs in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beträgt 8,5 Prozent, so dass in der Grundversicherung bereits 145 000 Personen von den Vorteilen der Agrisano profitieren. Zugelegt hat die Agrisano auch bei den speziell für die landwirtschaftliche Bevölkerung konzipierten Zusatzversicherungen, dessen bäuerliches Kollektiv 77 000 versicherte Bauern und Bäuerinnen zählt.

Das Geschäftsergebnis der Agrisano Stiftung weist einen Gewinn von rund 1,3 Mio. CHF aus. Bei der Agrisano Versicherungen AG beträgt der Gewinn 5,2 Mio. CHF. Auch die Agrisano Krankenkasse AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und weist ein positives Geschäftsergebnis aus. Der Gewinn, der den Reserven zugewiesen wird, beträgt 19,1 Mio. CHF – dies bei einem Prämienvolumen von rund 445 Millionen Franken.

Das Eigenkapital ist bei allen drei Unternehmungen stabil kapitalisiert, was das solide finanzielle Rückgrat der Agrisano bestätigt. Besonders hervorzuheben sind zudem die im Branchenvergleich sehr tiefen Verwaltungskosten. Die Pro-Kopf-Ausgaben in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung betragen nur 140 Franken pro versicherte Person. Die Verwaltungskosten der Agrisano sind somit im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und liegen somit deutlich unter dem schweizerischen Durschnitt von 171 Franken.

Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Agrisano konsequent auf die landwirtschaftliche Bevölkerung. Dadurch sind die Prämien unterdurchschnittlich. Der Grund liegt im selbstverantwortlichen Handeln der Bäuerinnen und Bauern. «Sie haben eine geringere Anspruchsmentalität», sagt Francis Egger, Präsident der Agrisano Stiftung. «Sie gehen nur dann zum Arzt, wenn es wirklich nötig ist.» Und für die Agrisano Stiftung und deren beiden Aktiengesellschaften steht fest: «Auch 2019 setzten wir uns zum Wohle der landwirtschaftlichen Bevölkerung ein», so Geschäftsführer Christian Scharpf.

Für Rückfragen:

Francis Egger, Präsident (079 280 69 66)
Christian Scharpf, Geschäftsführer (056 461 71 24)
Patrik Hasler-Olbrych, Leiter Marketing & Kommunikation (056 461 71 12)

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