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Wachstum und tiefe Verwaltungskosten

Die Agrisano Stiftung und ihre beiden AG (Agrisano Krankenkasse AG und Agrisano Versicherungen AG) haben das Geschäftsjahr 2019 mit einem positiven Ergebnis von 45,7 Mio. CHF abgeschlossen. Sie verzeichnen in allen Versicherungssparten ein Wachstum. Die Verwaltungskosten liegen deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Der Stiftungsrat der Agrisano Stiftung konnte an seiner Telefonkonferenz vom 15. Mai 2020 auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er erfreute sich an einer kerngesunden und solid finanzierten Agrisano. Als Unternehmensstiftung und als solche Eigentümerin der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG weist sie erneut ein positives Versichertenwachstum aus. Der Zuwachs in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beträgt 5 Prozent, so dass in der Grundversicherung bereits 152 000 Personen von den Vorteilen der Agrisano profitieren. Zugelegt hat die Agrisano auch bei den speziell für die landwirtschaftliche Bevölkerung konzipierten Zusatzversicherungen, dessen bäuerliches Kollektiv nunmehr 77 400 versicherte Bauern und Bäuerinnen zählt.

Das Geschäftsergebnis der Agrisano Stiftung weist einen Gewinn von rund 1,6 Mio. CHF aus. Bei der Agrisano Versicherungen AG beträgt der Gewinn 4,6 Mio. CHF. Auch die Agrisano Krankenkasse AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und schliesst bei einem Prämienvolumen von 453 Mio. CHF mit einem Gewinn von 39,5 Mio. CHF ab. Dieses deutlich positive Ergebnis ist vor allem auf den Anlageerfolg von 36,7 Mio. CHF und einen Sondereffekt betreffend Schaden- und Alterungsrückstellungen bei den Taggeldversicherungen gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) von plus 7,1 Mio. CHF zurückzuführen, denn die obligatorische Krankenpflegeversicherung selbst weist ein negatives Betriebsergebnis von minus 3,6 Mio. CHF aus. Der Gewinn wird den Reserven zugewiesen und kommt so vollumfänglich den Versicherten zugute.

Das Eigenkapital ist bei allen drei Unternehmungen stabil kapitalisiert, was das solide finanzielle Rückgrat der Agrisano bestätigt. Besonders hervorzuheben sind die im Branchenvergleich sehr tiefen Verwaltungskosten. Die Pro-Kopf-Ausgaben in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung betragen nur 139 Franken pro versicherte Person. Die Verwaltungskosten der Agrisano sind somit im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht gesunken und liegen deutlich unter dem schweizerischen Durschnitt von 168 Franken.

Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Agrisano konsequent auf die landwirtschaftliche Bevölkerung. Dadurch sind die Prämien unterdurchschnittlich. Der Grund liegt im selbstverantwortlichen Handeln der Landwirtinnen und Landwirte. «Sie haben eine geringere Anspruchsmentalität», sagt Francis Egger, Präsident der Agrisano Stiftung. «Sie gehen nur zum Arzt, wenn es wirklich nötig ist.» Und für die Agrisano Stiftung und deren Aktiengesellschaften steht fest: «Auch 2020 setzen wir uns für die landwirtschaftliche Bevölkerung ein», sagt Geschäftsführer Christian Scharpf und betont: «Dies erst recht in dieser speziellen Zeit, denn die Corona-Krise betrifft auch die Landwirtschaft und somit unsere Kunden, denen wir weiterhin den besten Service bieten möchten.»

Die Geschäftsberichte der Agrisano Stiftung, der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG sind hier aufgeschaltet.

 

Patrik Hasler-Olbrych

Agrisano-Unternehmungen
Leiter Kommunikation und Zentrale Dienste
Mitglied der Geschäftsleitung

patrik.hasler@agrisano.ch
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