Psychisch belastet als Mann
Viele Männer schweigen bei psychischen Problemen und suchen sich selten professionelle Hilfe. Wie sich das ändern lässt, untersucht jetzt eine neue Studie der Fachhochschule OST.
Gesucht: Studienteilnehmer
In der Schweiz leiden etwa fünf Prozent aller Männer an einer diagnostizierten Depression, weitere 22 Prozent berichten von psychischer Belastung. Obwohl diese Werte unter jenen von Frauen liegen, ist die Suizidrate bei Männern etwa dreimal höher. Und gerade auch unter Landwirten und in ländlicheren Regionen ist die Suizidrate besonders hoch.
Das Kompetenzzentrum für psychische Gesundheit der Fachhochschule OST und das Psychologische Institut der Universität Zürich suchen Erwachsene in der Deutschschweiz, die bereit sind, an einer Studie teilzunehmen, welche diese Unterschiede im Bereich der psychischen Gesundheit untersucht.
«Die Studie untersucht: Was hält Männer davon ab, über psychische Belastungen zu sprechen und Hilfe anzunehmen?»
Aber Achtung! Die Studie richtet sich nicht nur an Männer. Teilnehmen können und sollen Menschen jeden Geschlechts, denn nur so können wir Unterschiede zwischen Männern und Frauen erforschen. Die Umfrage dauert nur zwischen 20 und 30 Minuten, ist vollständig anonym und als kleines Dankeschön verlosen wir unter den Teilnehmenden 100-Franken-Migros-Gutscheine.
Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und Weiterentwicklung der psychischen Gesundheitsversorgung von Männern in der Deutschschweiz.
Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die Entwicklung eines digitalen Screening-Tools ein, das psychische Belastungen bei Männern besser erkennen und die Kommunikation darüber erleichtern soll. Das Tool wird gezielt auf die psychischen Herausforderungen sowie die Bedürfnisse und Wünsche von Männern zugeschnitten.